Erster virtueller Kaderrapport der Geschichte

So einiges hat sich in den vergangenen Monaten verändert. Die aktuellen Einschränkungen haben das Kommando unter der neuen Leitung von David Wechsler dazu bewogen, den zwei Mal im Jahr stattfindenden Kaderrapport mit den rund 15 Zugführern digital via MS Teams durchzuführen.

Eine wahrlich nicht einfache Aufgabe, nicht alle der Teilnehmer hatten bereits Erfahrung mit digitalen Meetings. Dennoch ist es gerade in dieser Zeit mit verschiedenen Einsätzen in den letzten Monaten und der schwierigen Planung für die kommenden Einsätze wichtig, sich gegenseitig auszutauschen. Dazu konnten die Teilnehmer auch in verschiedene digitale Gruppenräume zugeteilt werden und dort gemeinsam Lösungen erarbeiten. Die Erfahrungen aus der Premiere sind sehr positiv, trotz der veränderten Ausgangslage konnten alle geplanten Themen besprochen bzw. bearbeitet werden.

David Wechsler, neuer operativer Kdt, zum ersten digitalen Kaderrapport: «Spezielle Zeiten verlangen spezielle Lösungen. Dienst ausfallen zu lassen ist keine Option, da der Bevölkerungsschutz jederzeit gewährleistet werden muss und dies nur mit regelmässigem Austausch im Kader und ebenso regelmässiger Beübung der Mannschaft möglich ist. Wir hoffen, unsere Dienstanlässe bald wieder in den Anlagen durchführen zu können, auch wenn wir eine gute Alternative gefunden haben, welche auch für alle umsetzbar ist.»

Folgende Bereiche werden jeweils am Kaderrapport thematisiert:

  • WK-Jahresplanung
  • Mehrjahresplanung für die nächsten 3-4 Jahre
  • Informationen des Kantons
  • Gruppenarbeiten zu aktuellen Themen
  • Gegenseitiger Austausch im Kader

Zwischenfazit der Feuerwehr

Die starken Schneefälle beschäftigen auch die Feuerwehr Glattfelden-Stadel-Weiach seit dem Donnerstag, 14. Januar, bis und mit heute Sonntag.

Bei über 10 Einsätzen wurden etliche Bäume zersägt, Bruchholz von Strassen geräumt, ein unter einem Ast gefangener Kleinbus befreit, ein Autos abseits der Strasse geborgen und ein Fahrzeug unter einem eingestürzten Carport hervorgeholt.

Alle Ereignisbewältigungen wurden in kleinen Einsatzgruppen mit technischen Gerätschaften umgesetzt.

Es entstanden glücklicherweise nur Materialschäden. Personen wurden keine verletzt.

mde

Zivilschützer unterstützen Alters- und Pflegeheime bei der Bewältigung der 2. Corona-Welle

Es war der bislang weitaus umfangreichste Zivilschutz-Einsatz seit Bestehen des Sicherheitszweckverbandes Glattfelden-Stadel-Weiach vor über 20 Jahren. Während den beiden Corona-Wellen im Frühling 2020 und Winter 2020/21 standen 42 Zivilschützer während insgesamt rund 550 Manntagen im Einsatz. Primär wurden die Einsatzkräfte zur Unterstützung der Alters- und Pflegeheime in Stadel und Glattfelden eingesetzt.

Mitarbeiter/innen am Anschlag 

Für unsere gesamte Gesellschaft hat sich seit dem vergangenen Frühling einiges verändert. Insbesondere aber für Alters- und Pflegeheime stellen die Auswirkungen der Corona-Pandemie Extremsituationen dar. Besuchsverbot, Quarantäne, viele Erkrankungen und leider auch Todesfälle setzen das Personal vor enorme physische und psychische Herausforderungen.

Zur Unterstützung des Alters- und Pflegeheims Tertianum in Stadel stand zwischen Ende November und Mitte Januar täglich ein Zivilschützer im Einsatz. Auch das «Eichhölzli» in Glattfelden hat Unterstützung angefordert. Der Einsatz dauerte kürzer, zu Spitzenzeiten waren in Glattfelden aber im Zwei-Schichtbetrieb 4 Personen täglich vor Ort.

Die Zivilschützer konnten das Personal bei unterschiedlichen, einfacheren Arbeiten unterstützen. Dies beispielsweise bei der Verpflegung, welche die Bewohner während längerer Zeit auf den Zimmern einnehmen mussten. Der zeitliche Mehraufwand konnte durch die zusätzlich helfenden Hände abgefedert werden, so dass sich die ausgebildeten Fachkräfte im Pflegeheim auf ihre Kernaufgaben konzentrieren konnten. Die Zivilschützer leisteten zudem wertvolle und wichtige Unterstützung in Gesprächen mit den Bewohnern, welche diese Kontakte aufgrund der längeren Besuchsverbote und der belastenden Situation, speziell während den Festtagen, ausserordentlich schätzten.

Aufgeboten wurden in erster Linie die Einsatzkräfte des Betreuungszuges, aber auch Stabsassistenten und Vereinzelte aus anderen Bereichen wurden eingesetzt. Koordiniert wurden die Einsätze im Kommandoposten «Eichhölzli» in Glattfelden durch das designierte Kommando-Duo David Wechsler und Marc Wenk, welches damit die Feuertaufe in dieser ausserordentlichen Situation erfolgreich bestanden hat. Ein wesentlicher Teil ihrer Arbeit bestand in der Koordination und Absprache mit den zuständigen Gemeindebehörden. Diese Zusammenarbeit erfolgte sehr kooperativ und unkompliziert, um die sofortige Hilfe für die Alters- und Pflegeheime sicherzustellen.

Zweiter Einsatz während wenigen Monaten

Bereits im Frühling 2020 während der ausserordentlichen Lage stand der Zivilschutz im Einsatz zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Auch während dieser Zeit unterstützte der Betreuungszug des Zivilschutzes zwischen März und Mai das Alters- und Pflegeheim Tertianum in Stadel.

Zur Unterstützung des damalig aktivierten Kernstabs waren zudem verschiedene Stabsassistenten vor Ort, um den Führungsstandort einzurichten und zu betreiben.

Selbstverständlich hält sich der Zivilschutz für weitere Einsätze für unsere Bevölkerung bereit.

Gleich 2 Einsätze Gleichzeitig

Am 12.01.2021, um exakt 17:19 Uhr, erreichte die Feuerwehr Glattfelden-Stadel-Weiach die Alarmmeldung eines Kaminbrandes an der Friedhofstrasse in Glattfelden. Wenige Minuten später war die Feuerwehr mit dem Aufgebot eines Kleinalarms, d.h. mit 25 Personen vor Ort. Vorausschauend waren bereits am Nachmittag auf dem neuen Tanklöschfahrzeug die Schneeketten montiert worden. Unterstützt durch die Autodrehleiter des Feuerwehrstützpunktes Bülach konnte zusammen mit einem Kaminfeger der Brand eingedämmt und beseitigt werden. Mittels Wärmebildkamera wurde das Kaminrohr von oben bis unten auf Übertemperaturen überprüft. Glücklicherweise fand keine Wärmeübertragung auf weitere Teile des Gebäudes statt.

Fast gleichzeitig um 17:49 Uhr, erreichte uns der nächste Notruf mit dem Stichwort «Liftrettung in Glattfelden». Vier Personen waren in einer Liftkabine auf halber Etage stecken geblieben und konnten sich nicht befreien. Mit den richtigen Schlüsseln und Werkzeugen sowie dem nötigen technischen Fachwissen konnten diese vier Personen innert kürzester Zeit aus der Liftkabine gerettet werden. Sichtlich mitgenommen, waren die vier Personen heilfroh, wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. Dieser Einsatz wurde ebenfalls von der Feuerwehr Glattfelden-Stadel-Weiach mit einer sechsköpfigen Bagatellgruppe bewältigt.

Kurz vor 19:00 Uhr konnte die Feuerwehr die beiden Einsätze abschliessen.

Einsatz zum Jahreswechsel

Knapp eine Stunde vor Mitternacht (23:08Uhr) am 31.12.2020 wurde die Feuerwehr Glattfelden-Stadel-Weiach zu ihrem letzten Einsatz im 2020 gerufen. In einem Mehrfamilienhaus in Glattfelden kam es zu einem Mottbrand in einem Nebengebäude. Die Ursache wird in einem technischen Defekt vermutet. Die Feuerwehr stand mit einem Kleinalarm mit rund 30 Feuerwehrfrauen und -männern im Einsatz. Der Jahreswechsel wurde just mit dem Abschluss der Brandbekämpfung gleich vor Ort noch in der Einsatzuniform gefeiert.

Die Feuerwehr Glattfelden-Stadel-Weiach wünscht allen einen guten Start ins 2021.

Hoffentlich letzter Einsatz

Am Morgen 30.12.20 um 03:43Uhr erreichte die Feuerwehr Glattfelden-Stadel-Weiach die Meldung «Weiach, auf Spielplatz brennt Spielhaus lichterloh».

Kurze Zeit später starteten 13 Angehörigen der Feuerwehr mit der Brandbekämpfung. Der massiv gebaute Spielturm konnte zwar rasch gelöscht werden, wurde jedoch völlig zerstört. Die Ursache ist bislang noch unklar und wird heute durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich noch genauer untersucht. Rund eine Stunden nach der Alarmierung konnte die Feuerwehr die Schläuche wieder zusammenrollen und zurück ins Depot einrücken. Der hoffentlich letzte Einsatz im 2020 bot zudem den abtretenden Angehörigen noch eine letzte Möglichkeit, einen Brand zu bekämpfen.Die Feuerwehr Glattfelden-Stadel-Weiach wünscht allen eine ruhiges Jahresende und einen guten Rutsch ins Jahr 2021. Ev. trifft man sich ja an der nächsten Schnupperübung vom 03. Februar 2021.

dav

Schlussübung

Ein doch etwas spezielles Jahr neigt sich dem Ende zu. Mit der letzten Mannschaftsübung vom 20. November konnten wir die anfangs Jahr verpassten Übungsinhalte wieder aufholen.

Die erste Übung im 2021 findet dann wieder am 12. Januar statt.

Wir danken allen für die Unterstützung und das Engagement und wünschen eine schöne Adventszeit.

Das neue TLF

Mit 300 PS den Flammen entgegen

04. Oktober 2020, Yvonne Russi & Cyril Mathis

Die Feuerwehr GlaStaWei darf seit einer Woche einen Mercedes Benz Atego sein Eigen nennen. Dieses Tanklöschfahrzeug, kurz TLF genannt, wurde gestern eingeweiht und offiziell der Feuerwehr übergeben.

Mit dem modernen und äusserst zweckmässig ausgerüstete Tanklöschfahrzeug ist unsere Feuerwehr für das nächste Vierteljahrhundert gut gerüstet. Notwendig wurde diese Investition, da das bisherige TLF nach über 26 Jahren seine Altersgrenze erreicht hat.

Kein Fahrzeug «ab der Stange»
Mit der Planung für die rund 500’000 Franken grosse Ersatzbeschaffung wurde vor rund 8 Jahren begonnen. Angestossen hatte diese Investition der noch zu dieser Zeit amtierende Feuerwehrkommandant Cyrill Mathis, welcher auf dieses Jahr hin das Kommando Michael Filgertshofer weitergab. Um ein Fahrzeug zu beschaffen, welches auf den Anspruch unserer Feuerwehr zugeschnitten ist, wurde die ganze Mannschaft in den Prozess involviert. So wurden die Bedürfnisse minutiös aufgenommen und in einem umfassenden Pflichtenheft niedergeschrieben.

Mit der Beschaffung wurde die auf Feuerwehrfahrzeuge spezialisierte Carrosseriebau-Firma Rusterholz aus Richterswil betraut, welche einen allradangetriebenen Mercedes Benz LKW des Typs Atego nach unseren Spezifikationen auf- und ausbaute. 

Das so spezifizierte und professionell ausgebaute Fahrzeug beeindruckt nicht nur mit seinem modernen Auftritt mit dem breiten Blaulichtbalken über der Fahrerkabine, sondern es glänzt auch mit neuster Technologie und beinahe unzähligen Features, welche verbaut wurde. 

Was wäre ein Feuerwehrfahrzeug ohne Leiter?
Nebst einer effizienten Pumpe, welche neu per Touchscreen bedient wird, ist das Fahrzeug mit einer 14 Meter langen Carbon-Leiter auf dem Fahrzeugdach ausgerüstet. Diese sehr leichte und trotzdem äusserst stabile Leiter lässt sich im Einsatz mit nur 3 Personen am Gebäude aufstellen. Auch muss man diese nicht mehr mühsam vom Fahrzeugdach hinunternehmen, denn ein im Fahrzeug integrierter Leiterlift fährt diese bequem und sicher vom Dach auf die Fahrzeugseite.

Weiter wurde das Fahrzeug mit einer Rundumbeleuchtung ausgestattet, welche den Einsatz in der Nacht sehr erleichtert. Und das bereits eingebaute Fahrschulpedal auf der Beifahrerseite ermöglicht es der Feuerwehr, Fahrschulunterricht für ihre Männer und Frauen selbst auf diesem grossen Fahrzeug anbieten zu können.  

Bestellt wurde letztlich das Fahrzeug von der Gebäudeversicherung Kanton Zürich, welche sich mit 50% an den Kosten von rund einer halben Million Franken beteiligte. Die restlichen 50% wurden mit einem definierten Verteilschlüssel, welcher sich auf die Gebäude-Versicherungssummen bezieht, zwischen den Gemeinden Glattfelden, Stadel und Weiach aufgeteilt. 

Das Vorgängermodell, welches bei rund 780 Einsätzen treue Dienste leistete, musste mit der Anlieferung seines Nachfolgers vergangene Woche die Box im Feuerwehrdepot Wisengrund räumen. Es wurde an ein Paar in Winterthur verkauft, welche dieses zu einem Wohnmobil umbauen und so einer zweiten Nutzung zuführen möchten.  

Nebst effizienter und moderner Ausrüstung zur Brandbekämpfung braucht es aber auch gut ausgebildete Feuerwehrleute, welche diese Gerätschaften bedienen können. Daher sucht die Feuerwehr GlaStaWei ständig Nachwuchskräfte, die in Glattfelden, Stadel oder Weiach wohnen oder arbeiten. Die nächsten «Schnupperübungen» finden am 20. November 2020 und am 3. Februar 2021 statt. Interessiert? Weitere Informationen finden Sie auf dieser Homepage.

Fahrzeug-Spezifikation

Hersteller: Mercedes Benz 

Typ: Atego 1630 AF mit Automatikgetriebe

Leistung: 220kW / 300PS

Gewicht: 16 Tonnen

Abmessung: 7.2m x 2.5m x 3.3m (LxBxH)

Aufbau und Ausrüstung

Wassertank: 2500l

Pumpenleistung: 3000l/min bei 10 bar

Schnellangriff: 85l/min bei 30 bar

Leiter: Carbon 14m mit 46kg Eigengewicht

Leiterlift: System Rusterholz

Hydraulischer Rettungssatz

Hochleistungslüfter

Benzingenerator, etc.

Erfolgreicher WK trotz Corona-Einschränkungen

Die Organisation des diesjährigen Herbst-WK war aufgrund der anhaltenden Covid-19-Einschränkungen anspruchsvoller als üblich. Mit dem Einrücken mussten sich alle Teilnehmer einem Temperatur-Messtest unterziehen sowie mittels Fragebogen wichtige Angaben zu ihrem Gesundheitszustand sowie allfällige nähere Kontakte der letzten Tage mit Corona-Infizierten mitteilen. Zudem galt Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand von 1.5 Metern nicht eingehalten werden konnte. Dies war insbesondere auch für die Verpflegung eine Herausforderung, so musste jeweils in Schichtbetrieben zu Mittag gegessen werden, da unter den aktuellen Umständen nur max. 24 Personen gleichzeitig sich im Raum aufhalten durften.

Zwischen dem 2. und 4. September 2020 (2.9. KVK, 3./4.9. WK) wurden folgende Tätigkeiten ausgeführt:

  • Unterstützung
    • Tischrenovation Waldhütte Stadel/Windlach
    • Tische und Bänke renovieren bei Stadlerturm
    • Ersatz Treppe bei Jagdhütte Glattfelden
  • Betreuung
    • Basteln Advendskalender in Zusammenarbeit mit Bewohnern Stiftung Brühlgut in Winterthur
  • Führungsunterstützung
    • Aufarbeitung Corona-Einsatz Kernstab Frühling 2020
    • Leitungsbau BSA Eichhölzli – Feuerwehrlokal
    • Information an neue AdZS
  • KGS
    • Archivierung Unterlagen
  • Logistik/Küche
    • 24h-Betriebs-Test
    • Verpflegung der AdZS während 3 Tagen

Frontalkollision mit 2 Schwerverletzten

Weiach, 05.09.2020, 06:31Uhr

Am Morgen des 05.09.2020 ereignete sich kurz nach 06:30Uhr auf der Glattfelderstrasse zwischen Weiach und Glattfelden eine Frontalkollision mit zwei schwerverletzten Personen. Einer der beiden Männer war im Fahrzeugwrack eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Glattfelden-Stadel-Weiach mit Schere und Spreizer aus dem Fahrzeug befreit werden. Zwei Rettungshelikopter flogen die beiden Schwerverletzten ins Spital. Die Verbindungsstrasse wurde durch die Feuerwehr komplett gesperrt und eine Umleitung eingerichtet. Über den Unfallhergang kann im Moment noch nichts gesagt werden – er ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Feuerwehr Gla-Sta-Wei stand mit rund 28 Personen im Einsatz. Zusätzlich wurde die Stützpunktfeuerwehr Bülach mit dem Pionierfahrzeug aufgeboten. Nebst 2 Rettungswagen und einem Notarzt standen noch einige Patrouillen der Polizei im Einsatz. Kurz nach 09:30Uhr konnten die Unfallautos verladen und abtransportiert und die Strasse für den Verkehr wieder geöffnet werden.

https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2020/09/2009053h.html